TIGs Standpunkt zu „HIV“

Die meisten Menschen, die aus Zeitungen, Büchern, Radio und TV erfahren haben, dass es eine Kontroverse unter Wissenschaftlern und Ärzten zum Thema AIDS gibt, glauben, es drehe sich alles um die Frage, ob „HIV“ die Ursache [von AIDS] sei. Doch dem ist nicht so.

Der Grund für diesen verbreiteten Irrtum ist, dass der bekannteste Wissenschaftler auf Dissidenten-Seite, Professor Peter Duesberg von der Universität von Kalifornien (Berkeley), behauptet – wie alle konventionellen AIDS-Fachleute auch – dass „HIV“ zweifellos existiert und dass es ein Virus ist, das in der Gebärmutter von der Mutter auf ihr Kind sowie durch Geschlechtsverkehr übertragen wird (vorzugsweise unter „den sexuell aktivsten Homosexuellen“, behauptet er, aber mit „äußerst geringer Effizienz“ unter Heterosexuellen). Aber keine Sorge, sagt er, denn in jedem Fall sei es harmlos: „HIV ist nur ein Passagier-Virus“; „HIV ist ein altbekanntes, nicht-krankheitsauslösendes Passagiervirus, welches nach nicht-symptomatischen, perinatalen oder nicht perinatalen Infektionen von Antikörpern neutralisiert wird (wie alle anderen Retroviren in Menschen oder Tieren  auch) [10]“.

Wir stimmen dem nicht zu.

Wie auch die früheren Präsidenten [von Südafrika] Thabo Mbeki und Kgalema Motlanthe (gegenwärtig Stellvertreter von Präsident Jacob Zuma).

Wir teilen die Auffassung der Kernphysikerin Eleni Papadopulos-Eleopulos, Abteilung Medizinische Technik & Physik, Royal Perth Hospital, Perth, West-Australien, dass die „HIV“-Theorie von AIDS aus einer noch grundlegenderen Ursache heraus falsch ist.

Mbeki erklärte dies als Hauptautor in der Abhandlung: „Castro Hlongwane, Caravans, Cats, Geese, Foot & Mouth and Statistics: HIV/AIDS and the Struggle for the Humanisation of the African“, die bei einem Treffen des Nationalen Exekutiv-Komitees des Afrikanischen Nationalkongresses im März 2002 thematisiert wurde.

So seltsam es auch scheinen mag, wenn man bedenkt, was unsere Freunde uns jeden Tag über das Virus erzählen, niemand hat es je gesehen – auch unsere Freunde nicht. Niemand weiß, wie es aussieht. Niemand weiß, wie es sich verhält. Jeder handelt aufgrund einer Reihe von Hypothesen über das Virus, die als Fakten angesehen werden, angeblich bestätigt durch „klinische Beweise“.

Jene, die den Glauben verinnerlicht haben, dass Millionen von uns mit einem tödlichen HI-Virus infiziert sind, werden die Behauptung anzweifeln, dass die Isolierung unseres einzigartigen HI-Virus nicht durchgeführt worden ist. Der Machtapparat wird aufschreien, dass das Verkünden dieser Wahrheit den tatsächlichen Kern der kriminellen Nonkonformität darstellt, die öffentlich angeprangert und unterdrückt werden muss, koste es, was es wolle.

Anstatt unsere Selbstunterdrückung bis in alle Ewigkeit fortzusetzen, wird es Zeit, darauf zu bestehen, dass die notwendige wissenschaftliche Arbeit getan wird, um das Virus, von dem man sagt, es sei so tödlich, zu isolieren und zu analysieren.

(Bei einer Ansprache in der Rhodes University in Grahamstown am 25. Mai 2009 betonte Mbeki dass er niemals behauptet habe – wie Duesberg und ein paar seiner Jünger dies tun, „dass ,HIV‘ nicht AIDS verursacht“: Er hat das nie gesagt, irgend jemand hat sich das ausgedacht, und wer das Gegenteil behauptet, möge es beweisen.)

Vize-Präsident Motlanthe, damals Generalsekretär des ANC, hatte das gleiche über „HIV“ zu sagen. Während eines Interviews von Professor Padraig O‘Malley am 22. August 2000 sagte er:

„[Wissenschaftler] versuchen, immer noch das Virus zu isolieren. ... dieses Virus muss noch wissenschaftlich isoliert werden. ... das Virus muss noch isoliert werden. Es gibt nirgendwo einen Beweis, dass die Isolierung stattgefunden hat.“

In einem weiteren Interview am 15. September, drei Wochen später, wiederholte er dies:

„Unsere Position ist, dass dieses Virus in jeglicher Hinsicht weder isoliert noch fotografiert und unter kontrollierten Bedingungen auf sein Verhalten hin untersucht wurde ... es gibt andauernde Forschungsarbeit von Wissenschaftlern, die versuchen, dieses Virus zu isolieren ... [Weiße] sind leichtgläubig. Sehen Sie, die Hälfte von ihnen liest nicht, dennoch betrachten sie sich als gut informiert, weil sie weiß sind.

Wenn man nach dem Grund fragt – Sie fragen irgendeinen Experten, ob er Beweise gesehen hat, irgendein Dokument, das besagt, dass Wissenschaftler Soundso aus dem Land XYZ dieses „HIV“-Virus isoliert, es fotografiert und seinen modus vivendi unter kontrollierten Bedingungen studiert hat – wird er Sie beschimpfen. Er wird sagen, diese Frage sei schon vor zwanzig Jahren beantwortet worden, er wird Ihnen vorhalten, den Dissidenten Gehör zu schenken. Er wird Ihnen nichts [von einem solchen Dokument] sagen, weil es keines gibt. Deshalb werden sie bösartig, weil es einfach keines gibt.

Sie nehmen das als Kompetenz an und dann wird es so weitergegeben. Es gibt aber keine Kompetenz. Das ist eine Lüge, die von jenen wiederholt wird, die es besser wissen sollten. Die Wahrheit ist, dass, wenn sie zugeben müssten, dass so etwas tatsächlich nicht geschehen ist [„dieses Virus ist nicht isoliert und nicht fotografiert worden“], denke ich, es würde ernsthafte Auswirkungen auf die wissenschaftliche Welt haben ... Es wäre so wie bei Galileo [der die geozentrische Theorie des Universums in Frage stellte]. Das verursachte ernste Auswirkungen. Das wird auch bei dieser Sache geschehen.“

(Trevor Manuel, Minister im Präsidentenamt und Kopf der Nationalen Planungs-Kommission, ist der gleichen Auffassung, aber er sagt es nicht so öffentlich. Einer von Südafrikas führenden medizinischen Wissenschaftlern ebenfalls, doch er möchte zunächst noch anonym bleiben. Präsident Jacob Zuma nimmt „HIV“ offenbar auch nicht sonderlich ernst.)

Papadopulos-Eleopulos und ihre medizinischen Kollegen (die Perth-Group) erklärten in ihrem kurzen Überblick „Proving the Existence of HIV“ (PDF, 23 KB), worauf Mbeki und Motlanthe bezüglich „HIV“ hinauswollten.

Sie führen dies genauer aus in: „The Perth Group Revisits the Existence of HIV“ (PDF, 282 KB), einer Arbeit, die sie für Brink geschrieben hatten und die dieser zusammen mit einer zusätzlichen Slideshow von elektronenmikroskopischen Aufnahmen bei der internationalen AIDS-Konferenz in Ekaterinburg, Russland, am 29. - 30. Mai 2008 präsentierte.

Beide Arbeiten zitieren Beweise, die von einigen orthodoxen AIDS-Fachleuten, darunter Dr. Robert Gallo, dem Urheber der „HIV“-AIDS-Theorie, im Parenzee-Prozess (mehr dazu weiter unten) geliefert wurden. Diese [Beweise] bestätigen die zentrale Behauptung der Perth-Group: Bevor man behaupten kann, man habe ein Retrovirus entdeckt, muss man es aufreinigen und elektronenmikroskopische Fotografien des gereinigten Virus veröffentlichen, um zu beweisen, dass es tatsächlich existiert. Die Arbeiten zitieren Professor Luc Montagnier, dem gemeinhin die Entdeckung von „HIV“ im Jahre 1983 zugeschrieben wird. Er ist derselben Ansicht. Ebenso Professor Jean-Claude Chermann, der zweite Autor der 1983er Arbeit von Montagnier, in der er behauptet hatte „HIV“ entdeckt zu haben. Auch er stimmt dem zu.

Nicht jedoch Duesberg. Er ist der kuriose Mann da draußen. Obwohl er Professor für Molekular- und Zellbiologie ist – man also davon ausgehen müsste, dass er sich auskennt – behauptet er dennoch, dass die Reinigung der Retrovirus-Partikel und der Beweis ihrer Existenz durch Elektronenmikroskopie nicht nötig sei. Niemand weiß, wie er auf diese Idee kommt.

Die erschöpfende Untersuchung des Themas durch die Perth-Group: „A Critical Analysis of the Evidence for the Existence of HIV“ (geschrieben vor dem Parenzee-Prozess) ist im Anhang ihrer Monographie „Mother to Child Transmission of HIV and its Prevention with AZT and Nevirapine: A Critical Analysis of the Evidence“ (PDF, 2,03 MB) zu finden, veröffentlicht im Oktober 2001. Siehe dort Anhang XI auf Seite 175.

Eine Kurzfassung dieser Arbeit „A Critical Analysis of the Montagnier Evidence for the „HIV“/AIDS Hypothesis“ (PDF, 165 KB), wurde drei Jahre später im Journal Medical Hypotheses 2004 veröffentlicht; 63(4):597-601.

Es wird Sie vielleicht überraschen zu erfahren, dass, obwohl man „HIV“ niemals nachgewiesen hat, der Nobelpreis für Medizin 2008 an Montagnier verliehen wurde für seine Behauptung, es („HIV“) fünfundzwanzig Jahre zuvor entdeckt zu haben. In ihrer Arbeit „Shortened Commentary on Montagnier’s 1983 Science Paper“ (PDF, 20 KB) skizziert die Perth Group, warum er das nicht getan hat, und führt dies näher aus in „A critical analysis of Montagnier‘s 1983 seminal Science paper“ (PDF, 160 KB).

Siehe außerdem:

Montagnier, T4 cells (acquired immune deficiency) and the Perth Group oxidative theory of ’HIV/AIDS’ (PDF, 120 KB)

The ’HIV’ genome (PDF, 116 KB)

Papadopulos-Eleopulos’s evidence-in-chief in the Parenzee case (PDF, 4,5 MB)

Turner’s evidence-in-chief in the Parenzee case (PDF, 1,2 MB)

Are Montagnier’s particles a retrovirus? (PDF, 681 KB)

Lesen Sie auch das Interview mit Montagnier des französisch-algerischen Forschungsjournalisten Djamel Tahi, veröffentlicht in der Winterausgabe 1997 des Continuum-Magazins, zusammen mit dem Kommentar der Perth-Group über seine [Montagniers] bemerkenswerten Eingeständnisse.

Wenn Montagnier 1983 kein Virus isolierte, tat es dann Gallo im Folgejahr? In Emergency Medicine (Australien) 1993;5:113-123, erklärt die Perth-Group, warum auch er dies nicht getan hat.

Nein, sagt Duesberg im Widerspruch zu dem, was die Perth-Group, Mbeki und Motlanthe darüber sagen: Sie alle haben völlig unrecht: Montagnier und Gallo isolierten mit absoluter Sicherheit ein neues Virus. „Sogar Peter sagt, dass ,HIV‘ isoliert worden ist“, protzte Professor William Makgoba bei Mbekis Presidential AIDS Advisory Panel im Jahr 2000 und Duesberg bestätigte dies. (Makgoba, der Lokalmatador der AIDS-Industrie, war Mbekis schärfster Gegner in der südafrikanischen AIDS-Kontroverse.)

Dr. David Rasnick, Duesbergs langjähriger Fachkollege und Co-Autor, denkt ebenfalls, dass die Perth-Group, Mbeki und Motlanthe unrecht haben. Genau wie Duesberg ist er bei dem Thema auf einer Linie mit Montagnier, Gallo und Makgoba. Für ihn ist „HIV“ so real wie sein Frühstücks-Müsli, ein „größtenteils inaktives, kaum aufspürbares ... gewöhnliches Alltags-Virus“ – mit anderen Worten ein Virus, das manchmal aktiv ist und aufgespürt werden kann, wenn man nur lang genug danach sucht. Aber nicht immer in der üblichen Form; WOW! Es gibt auch „mutiertes und wildes HIV“ behauptet er in einer Arbeit von 1997 mit äußerst beeindruckenden mathematischen Kalkulationen und allem Drum und Dran.

Als er in einem Interview im August 2008 gefragt wurde: „Was ist HIV?“, war Rasnick der Meinung, „HIV“ sei ein Retrovirus. Es ist eins von mindestens drei-oder viertausend, die katalogisiert worden sind [das hat er frei erfunden und sich aus den Fingern gesogen], und es wäre das erste Retrovirus, das eine Krankheit verursachen würde, wenn es wahr wäre, dass es überhaupt eine Krankheit verursacht. ... „HIV ist vollkommen harmlos und verursacht mit Sicherheit überhaupt keine Krankheit.“ Doch dann fügt er hinzu und wirft alles durcheinander: „HIV ist noch nie in einem Menschen gefunden worden.“ „Ja!“, wiederholte er seinem erstaunten Interviewer, es „ist noch nie in einem Menschen gefunden worden“, damit meinte er, wie er erklärte, ein „ansteckendes lebensfähiges Virus ... entnommen ... direkt vom Patienten ... aus einer Blutprobe [nachdem man diese] in einer Zentrifuge geschleudert hat“. (Tatsächlich steht in jedem Lehrbuch, dass man aus einer Kultur heraus und niemals „direkt“ aus „einer Blutprobe“ aufreinigt; und ein „Virus“, das nicht „ansteckend“ ist, ist kein „Virus“). Fünf Jahre vorher jedoch hatte Rasnick in einer Arbeit zusammen mit Duesberg das Gegenteil behauptet: „Ein ähnliches Warnsignal kam von einem französischen Virologen-Team. Sie hatten ein Retrovirus bei einem homosexuellen Mann aus einer AIDS-Risikogruppe entdeckt, das ein Jahr später die akzeptierte Ursache für AIDS wurde. (Barré-Sinoussi et al. 1983).“ Sie haben, sie haben nicht, verdammt, was zum Teufel...?!? Aber dieses Gerede zeigt zumindest, dass Rasnick, der Chemiker, irgendwo aufgeschnappt hat, dass ein angebliches Retrovirus gereinigt werden muss, damit seine Existenz bewiesen werden kann; er weiß, dass alle Biologen, die auf diesem Spezialgebiet tätig sind, nichts anderes sagen; und Duesberg enthüllt mit gegenteiligen Behauptungen nur seine schändliche Ignoranz.

Rasnick hält auch Duesbergs Aussage, „HIV“ sei sexuell übertragbar, für Müll. „Wenn AIDS in den USA sexuell übertragen wird, dann zieht ,HIV‘ es vor, AIDS nur bei Männern zu verursachen. Ein sehr gescheites Virus“. Dies schrieb Rasnick höhnisch in einem Brief an Dr. Joseph Sonnabend, gepostet im Internet-Forum von Mbekis AIDS Advisory Panel. „Ich habe Ihnen Beweise gezeigt, dass „HIV“ nicht sexuell übertragen wird.“ Rasnick drückt damit aus, dass Duesberg wissenschaftliche Tatsachenbehauptungen ohne jeglichen Beweis aufstellt. Er erfindet Dinge einfach mal so im Vorübergehen.

Duesberg und die Perth-Group haben zwischen Mai 1996 und Februar 1997 im Continuum-Magazin intensiv miteinander debattiert, ob die Existenz von „HIV“ bewiesen wurde oder nicht. Danach – trotz seiner Niederlage in diesem Austausch – beharrte Duesberg auf seiner Behauptung: „HIV is real, but harmless“ war somit auch der Titel eines Interviews mit ihm in der Februar/März-Ausgabe 1998 von Reappraising AIDS.

Entscheiden Sie selbst, nachdem Sie die Debatte und das Interview gelesen haben, ob Sie mit Duesberg übereinstimmen, dass „die Beweise gegen die Existenz von ,HIV‘ wirklich so naiv waren – um es milde auszudrücken – fast schon peinlich“. Was soviel heißt wie: Nur „wirklich naive“ Leute wie Mbeki und Motlanthe würde aus den vorgelegten Beweisen schlussfolgern, dass „HIV“ niemals isoliert worden sei, und dass es fast schon peinlich sei, dass Mbeki und Motlanthe so etwas sagen.

Oder ob Sie denken, dass das, was Duesberg in der Debatte und im Interview im Hinblick auf die Existenz von „HIV“ sagt, „wirklich naiv ist – milde ausgedrückt – fast schon peinlich.“

In einer Reihe von offenen Briefen an Duesberg zwischen Dezember 1998 und Juni 1999 zeigte Michael Nitsche aus Berlin die offenkundigen wissenschaftlichen Defizite von Duesbergs Behauptung „HIV sei real, aber harmlos“ auf, die Duesberg hinter seinen „fast peinlichen“ Antworten versteckte, um schließlich Nitsches punktgenaue Fragen höhnisch vom Tisch zu fegen. Lesen Sie diese Korrespondenz und den Brief, den Nitsche diesbezüglich am 2. Mai 2000 an Mbeki schrieb.

Es wuchs Gras über die Sache bis zum Frühjahr 2008, als Sadun Kal, ein kluger junger türkischer Student aus Berlin, diese Briefe online entdeckte, sofort die Wurzel allen Übels in der AIDS-Dissidentenbewegung erkannte und eine Lanze dafür brach. Im März schrieb er an die Rethinking-AIDS-Gruppe und deren Mitglieder, um mit klaren Worten die Vermeidung der RA-Gruppe zu benennen, sich mit Duesbergs „Versagen, seinen eigenen Fehler zuzugeben auseinanderzusetzen ... Er ignoriert einfach die Fragen, die Michael Nitsche und die Perth-Group stellen.“

Mit einer Reihe erfrischend klarer, direkter und beharrlicher E-Mails warf Kal dementsprechend Duesberg vor, sich unwissenschaftlich zu benehmen, damit die Gemeinschaft der AIDS-Dissidenten durcheinander zu bringen und zu entzweien und die wissenschaftliche Lösung des HIV-AIDS-Mythos zu behindern. Wieder weigerte sich Duesberg, aus seiner Ecke zu kommen und drückte sich vor den Fragen, die Kal stellte, indem er ein Ablenkungsmanöver startete, um von der Sache abzulenken. Die Antworten, die Kal von den RA-Mitgliedern bekam, waren im großen und ganzen furchtbar dumm, unlogisch, emotional, herablassend, defensiv, anklagend und beleidigend. Dies gipfelte darin, dass RA-Präsident David Crowe – wie ein Dorfschullehrer, der in seinem Klassenzimmer für Disziplin sorgt – jede weitere Korrespondenz unterbunden hat, weil Kal „unglaublich arrogant sei“ und er Peter „eine Entschuldigung wegen [seiner] Grobheit schulde“. (Eine Sammlung der gesamten Korrespondenz kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden; E-Mail an TIG.)

Bezüglich der „HIV“-Isolierung/Existenz hat die Perth-Group die Unterstützung von Dr. Heinz Ludwig Sänger, emeritierter Professor der Molekularbiologie und Virologie und früherer Direktor der Abteilung Virenforschung am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München und Gewinner des Robert-Koch-Preis 1978. In einem Brief an die Süddeutsche Zeitung am 11. Oktober 2000 schrieb er:

„Während der vergangenen 20 Jahre „HIV“-AIDS Forschung hat eine ganze Reihe von kritischen Wissenschaftlern immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die Existenz des „HIV“ nie eindeutig nachgewiesen wurde und dass es sowohl aus ätiologischer (ursächlicher) als auch aus epidemiologischer Sicht nicht für die Immunschwäche AIDS verantwortlich sein kann. Angesichts der allgemeinen Akzeptanz der „HIV“-AIDS-Hypothese erschien mir das so unglaublich, dass ich mich entschloss, es selbst nachzuprüfen. Nach einem inzwischen dreijährigen intensiven und vor allem kritischen Studium der einschlägigen Originalliteratur musste ich als erfahrener Virologe und Molekularbiologe zu meiner großen Überraschung folgendes feststellen: Es gibt bis heute tatsächlich keinen einzigen wissenschaftlich wirklich überzeugenden Beweis für die Existenz des „HIV“. Ein solches Retrovirus wurde bisher nicht ein einziges Mal mit den Methoden der klassischen Virologie isoliert und aufgereinigt.“

Aber haben wir nicht vor kurzem in einem beeindruckenden Video-Clip gesehen, wie „HIV“ sich von Zelle zu Zelle ausbreitet, publiziert von allen Zeitungen? Nein, das haben wir nicht, erklärt die Perth-Group (PDF, 32 KB).

Beachten Sie die wichtigen kritischen Kommentare der Perth-Group zu einer albernen Widerlegung von Gallos Kritik an Celia Farbers Artikel: „AIDS and the Corruption of Medical Science“, erschienen in Harper’s Magazine im März 2006 (PDF, 230 KB) durch RA-Mitglieder und andere.

In einem Artikel vom Dezember 1999, veröffentlicht in Rethinking AIDS (7;12), „The Final Act: Should HIV-AIDS critics question the existence of HIV“ verteidigte die Perth-Group ihren Standpunkt, genau DAS zu tun. Im Jahr 2006/2007 bekamen sie dann die historische Gelegenheit dazu, dies vor Gericht zu tun und die Frage, ob „HIV“ nachgewiesen worden ist, gerichtlich untersuchen und aufgrund wissenschaftlicher Beweise entscheiden zu lassen.

In einem Berufungsantrag gegen das Strafurteil [gegen Andre Parenzee, der das Leben von drei Frauen gefährdet haben soll, weil er – obwohl „HIV“-positiv – Geschlechtsverkehr mit ihnen hatte] hat Parenzee‘s Anwalt, der von der Perth-Group beraten wurde, die Existenz von „HIV“ als die klare, zentrale Streitfrage im Prozess vor dem höchsten Gericht im südaustralischen Adelaide thematisiert. Der Antrag wurde abgewiesen. Weshalb dies geschah, erfahren Sie in der Klageschrift der Perth-Group gegen RA-Präsident David Crowe, wegen dessen verhängnisvoller Einmischung in den Fall (PDF, 113 KB). Lesen Sie ebenfalls seine geschwätzig-ausweichende Nicht-Antwort auf ihre Anschuldigungen gegen ihn (PDF, 37 KB). (Mbeki und Motlanthe wurden beide darüber informiert.) Weitere deutliche Beweise für Crowes Sabotage des Falls und seine Hinterlist sind seither ans Licht gekommen. Geäußert hat er sich dazu nicht.

Die Perth-Group hat einem prominenten Strafverteidiger erklärt, warum die sich gegenseitig ausschließenden Verteidigungsstrategien – „HIV-wurde-niemals-nachgewiesen“ und „HIV-existiert-aber-ist-harmlos“ – in Strafprozessen niemals als Alternativen aufgestellt werden können (PDF, 20 KB). In seiner Erwiderung stimmte er ihnen zu.

Wir sehen das auch so. Und wir denken, dass nur ein Geistesgestörter eine Verteidigungsstrategie in einem Strafprozess wie folgt führen würde:

Hohes Gericht, wir werden einen Expertenbeweis führen, um zu zeigen dass – ungeachtet all dessen, was Vampir-Experten in ihren zahlreichen Dämonenlehre-Enzyklopädien in den Universitätsbibliotheken über Vampire geschrieben haben – niemals bewiesen worden ist, dass Vampire existieren. Um jedoch sicherzugehen, dass wir den Prozess nicht verlieren, werden wir auch die Beweise anderer Fachleute vorlegen, die behaupten, dass Vampire mit absoluter Sicherheit existieren, so wie alle Vampirfachleute dies behaupten, nur mit dem Unterschied, dass sie [die Vampire] nicht beißen.